Klasse war’s!!!!
Soo viele Menschen ganz unterschiedlicher Nationalitäten haben zusammen gefeiert, erste Kontakte geknüpft und ganz viel voneinander gelernt. Alles ist möglich!!! Wir müssen es nur tun.
Vielen Dank an alle, die ich mit einem Schnappschuss einfangen durfte. Das Kunstgewächshaus ist viel zu klein, um alle aufzunehmen.
Aber die Fotos geben einen super Eindruck vom Fest der Begegnung in 2025.
Das nächste Internationale Fest der Begegnung steht vor der Tür.
Packen wir’s an.
Franziska Lengers
Tel. 8901
Von Wandel & Wertschätzung Holzskulpturen, gefertigt aus Abfallstücken aus dem Garten, erzählen eine besondere Geschichte von Wandel und Wertschätzung.
Was einst als Schnittgut, abgestorbener Ast oder verwittertes Wurzelstück bei Seite gelegt wurde, erhält durch die künstlerische Bearbeitung eine neue Bedeutung.
Jedes Stück Holz trägt Spuren vom Wind, Wetter und Wachstum in sich. So entstehen Figuren, abstrakte Formen oder symbolische Objekte, die eine enge Verbindung zur Natur widerspiegeln. Auf diese Weise werden vergessene Holzreste zu stillen Zeugen eines respektvollen Umgangs mit Ressourcen – und zu Kunst- werken, die den Kreislauf von Vergehen und Neubeginn sichtbar machen.
Auf langen Reisen mit dem Rad entstand die Idee zu diesem Projekt.
Zu meiner Person:
Diese Arbeiten habe ich bis zum Renteneintritt beibehalten
Herbert Pistier
0157 34 84 19 12
Ein etwas kryptischer Titel für die November-/Dezember-Ausstellung im Kunstgewächshaus.
15 nagelneue (welch interessantes Wort!) weiße Shirts dienen als Rahmen für Ketten. Ketten kann Frau oder Mann nie genug haben, finde ich.
Also habe ich mich an die Arbeit gemacht, viele neue Ketten zu gestalten. Sie bestehen aus Materialien, die ich irgendwo im Vorübergehen finde und mitnehme. Das Material wartet auf neue Einsätze und Verbindungen – hier zeigt es sich zum ersten Mal in einer neuen Konstellation.
Irgendwo habe ich gelesen: Künstlerische Freiheit ist, einen Ort zu betreten, der vorher nicht existierte.
Tatsächlich geht es mir mit dem Kunstgewächshaus so.
Ich habe diesen Ort betreten, ohne zu wissen, was passiert – ohne zu zögern, mit viel Enthusiasmus und enormem Spaß.
Es geht immer weiter: So viel Neues ist für mich entstanden – wie auch diese 15 aufgehängten Arbeiten.
Diese Ausstellung zeige ich in Erinnerung an meine Schwester Eva (viele Laerer kannten sie), die Schmuck liebte und gar nicht genug davon bekommen konnte.
15 Laerer Doppel im Kunstgewächshaus – und noch mehr auf der Internetseite.
Die Grundidee ist, die Gegenüberstellung der Laerer Arbeitgeber im Wandel der Zeit im Kunstgewächshaus zupräsentieren. Sieunterstreichtdie Bedeutung lokaler Arbeitgeber für das Leben in Laer.
Die Fotoarbeiten zeigen den Wandel der Laerer Arbeitgeber und wie diese das Ortsbild prägten und bis heute prägen. Der Leitsatz „Nichts ist wie früher, aber alles ist noch da“ verdeutlicht, dass auch der Wandel Beständigkeit aufweist.
Der Satz „Nichts ist wie früher, aber alles ist noch da“ ist ein vieldeutiger Ausdruck, der sich auf Veränderung und Wandel im Leben bezieht. Er macht deutlich, dass sich vieles im Laufe der Zeit verändert hat, die grundlegenden Elemente oder Beziehungen aber weiterhin bestehen.

Die Aussage hat zudem eine melancholische Note, die Nostalgie für die Vergangenheit mit der Realität der Gegenwart verbindet. Laerer Unternehmen haben sich an die veränderten Gegebenheiten angepasst und zeigen, wie sie mit der Realität umgehen. Der ehemals größte Arbeitgeber Laers existiert zum Beispiel nicht mehr, Neues ist entstanden.
Das Ortsbild wird nach wie vor durch die Vielfalt der kleinen Unternehmen geprägt. Es ist zu hoffen, dass sie auch in Zukunft ein lebendiges Laer präsentieren.

Für die Ausstellung im Kunstgewächshaus konnten nur einige Fotoarbeiten aus dem Fundus von Matthias Fraune ausgewählt werden, da die Kapazität des Gewächshauses nicht alle sehenswerten Laerer Doppel zuließ.
Mein Dank gilt insbesondere der Laerer Firma Vomo, deren Förderung die Ausstellung ermöglichte.
Franziska Lengers, Tel. 8901










Ein Mitmachprojekt für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen im Kunstgewächshaus.
Oft sind es die kleinen Dinge, die uns erfreuen. Manchmal muss man zweimal hinschauen. Obwohl sie so klein sind, sind sie bombastisch. Einige Objekte kennen wir aus alten Puppenstuben, andere sind frühere Beigaben zur Margarine.
Vom Kerzenleuchter über einen Bücherkoffer, vom klitzekleinen Kaninchen, niedlichen Mäuschen und winzigen Kätzchen bis zum „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel, vom Fliegenpilz über den rauchenden Hasen bis zu zwei kleinen Eimern und edlem Porzellan – alles ist vorhanden. Einem Wildschweinhauer steht ein klitzekleiner Milchzahn gegenüber.
Die vier kleinen Bollerwagen freuen sich über den Gegenpart des großen Holzbollerwagens. Vergleichbar riesengroß sind die Ausstellungsbesucher, die sich im Spiegel erkennen und von mir fotografieren lassen oder Selfies schießen und mir zuschicken.
Ich freue mich sehr, wenn die Ausstellung durch weitere Exponate der Laererinnen und Laerer ergänzt wird.
Anruf genügt:
Franziska Lengers – Tel. 02554 8901
Gefangen in den produzierten Bildern der Frauen
Welche Botschaften liegen in den süßlich-kitschigen Feldpostkarten, die in Unmengen während der Zeit des Ersten Weltkriegs verschickt wurden?
Häufig wurden die Karten auch noch mit Sprüchen versehen, die oft romantisierende Aussagen enthielten.
Welche Rollenbilder wurden hier propagiert, und wie sah die Realität der Frauen im und nach dem Ersten Weltkrieg aus?
Mit Sicherheit entsprachen diese Postkarten nicht der Realität der damaligen Frauen.
Die Postkarten, die von den Soldaten an ihre Liebsten geschickt wurden, entsprachen eher einer Wunschvorstellung. Sie zeigten oft ein idealisiertes Bild der Frauen, das weit von der Realität entfernt war. Aus der Menge der Angebote konnten Karten mit speziellen Nachrichten in knapper Form gewählt werden, die zugleich Status und Wunschdenken übermittelten: das treue Liebchen, das sich nach dem abwesenden Verlobten und Ehemann verzehrte.
Indirekt verbunden mit Durchhalteparolen und der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen. Viele Frauen übernahmen im Krieg neue Aufgaben und Verantwortung, die über die traditionellen Rollen hinausgingen. Es war eine Zeit des Umbruchs und der Veränderung für Frauen. Sie übernahmen die neuen Rollen und Verantwortungen, was zu einer gewissen Emanzipation führte. Nach dem Krieg erfolgte eine Rückkehr zur traditionellen Rollenverteilung. Anscheinend halfen hierbei auch die idealisierten Postkarten mit ihren süßlichen Motiven.
Aus einem Konvolut von 400 Karten, die in einer Laerer Familie kursierten, habe ich für die Ausstellung „Einschnitte“ einige ausgewählt, zerschnitten und bearbeitet, um die Gefangenheit der damaligen Frauen in ihren Rollen zu zeigen.

Die letzten Tage der Menschheit
Die Künstlerin Deborah Sengl hat 2014 eine großartige Installation in Anlehnung an die Arbeit von Karl Kraus erarbeitet. Sie bezieht sich in 2014 auf den Beginn des Ersten Weltkriegs 1914. Mit rund 200 präparierten weißen Ratten inszeniert sie „Die letzten Tage der Menschheit“ nach Karl Kraus in 44 Einzelszenen.
Ihr Werk zeigt im Gegensatz zu den süßlich kitschigen Feldpostkarten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs die schreckliche Realität auf. Deborah Sengl sagt, für diese Arbeit habe sie bewusst weiße Ratten als Protagonisten genommen, da sie uns Menschen am Nächsten seien.
Am Ende eines Interviews sagt sie: „Ich wünsche mir immer bei meinen Arbeiten, dass die Kunst es schafft, Menschen auf Gedanken zu bringen, die sie sonst vielleicht nicht gehabt hätten.“
Franziska Lengers Tel. 8901
Franziska lenkt unseren Blick auf kleine Sachen, wie auch Kleinigkeiten unser Leben mitgestalten. Danke für die tolle Idee. Ich wünsche, dass viele Kreative den Mut haben, uns hier an ihrem Talent teilhaben zu lassen.
Alte FreundschaftSchon als ich 1978 in Coina Peru Franziska kennengelernt hatte, wusste ich dass es sich um eine spezielle kreative Person handelt. Wünsche viel Erfolg bei der Ausstellung. Thomas Bauder Suhr Schweiz
Tolle Bereicherung für LaerIch finde das Kunstgewächshaus Münsterland eine tolle Bereicherung für Laer und alle, die von außerhalb in unser schönes Dörfchen kommen. Der Platz am Rathausteich mit der Mühle wird damit auch nochmal mehr aufgewertet. Ich freue mich schon auf die nächsten Ausstellungen.
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