Miraculous things
der russischen Künstlerin Marina Glebova
Kunst gehört allen - überall
Marina Glebova, eine Künstlerin aus Russland, kreiert einzigartige Wesen voller Charme und Persönlichkeit.
Sie entwirft eine postapokalyptische Traumwelt, bevölkert von bezaubernden Hybridwesen mit tierischen und menschlichen Zügen.
Marina Glebova erzählt, dass sie oft mit der Gestaltung des Gesichts oder Kopfes beginnt, was ihr hilft, den Körper und die Kleidung der Figur zu bestimmen. „Die Erzählung, die Geschichte, entsteht immer erst am Ende der Interaktion mit der Puppe“, sagt sie. „Wenn die Puppe oder die Werkreihe fertig ist, kann ich sie distanziert betrachten und die entstandenen Gefühle in eine Geschichte übersetzen und sie so mit den anderen Figuren verbinden, die bereits in diesem Universum leben.“
Marina Glebova verleiht den Figuren durch ihre Auswahl an Stoffen, Materialien und Liebe zum Detail einen Hauch von Realismus und Nostalgie.
Einen kleinen Teil ihrer Werke zeigen wir als Fotoarbeiten in der April Ausstellung im Kunstgewächshaus.
Ein ganz besonderes Exemplar wurde von der Frauenwerkgruppe des Heimatvereins Laer gestaltet. Rita Niederberghaus hat das Wesen mit Genehmigung von Marina Glebova, und nach vielen eigenen Überlegungen gefertigt. „Noch weiß ich nicht, wo mir der Kopf steht- aber es wird was ! Und so ein Geburtsvorgang braucht seine Zeit. Noch steht sie nicht auf eigenen Füßen, heißt es zum Wesen,“ O-Ton Rita während der Entstehung ihres wundersamen Wesens. „Man hat mich ganz schön gepiesackt, bis dass ich endlich!!! fertig war… OK, mit dem Stehen und Laufen hapert es noch, aber das Dasein ist auch schon cool! Wie wird’s dann wohl draußen werden???,“ meint das Wesen.
Ach ja… und wie wie heißt es ????
Nun sind die Laerinnen und Laerer gefragt. Sie wird später für einen guten Zweck versteigert. Ganz herzlichen Dank an den Caritasausschuss der Pfarrgemeinde für die Spende, die den Druck der Arbeiten ermöglichte.
Franziska Lengers Tel. 8901
(f-lengers@web.de) für Namensvorschläge
Die Arbeiten in dieser Ausstellung sind schon etwas speziell. In der Regel wird der Entstehungsweg nicht gezeigt, sondern nur das fertige Produkt.
Ein Stein in mehreren Varianten, gemaltes Bild - glasierter Ton, Ölkannchen Metall - Ölkännchen Ton Bronzekopf - Gipskopf, Plastikpuppen - Gipspuppen, Marzipanschweinchen - Tonschweinchen.
Bei anderen Exponaten geht es um Abformungen, die immer wieder zu spannenden Ergebnissen führen. Die Model, die für die Abformen gefertigt wurden, zeigen die unterschiedlichen Arbeitsschritte.
Gleichwohl die Frage:
Was bedeutet der Titel dieser Ausstellung?
Umgangssprachlich bedeutet er: Hüpfen/hupfen und springen stellen im wesentlichen dasselbe dar, so dass die Redensart sich von allein erklärt. Eine weiter gehende Deutung bezieht sich auf den jüdischen Ritus, beim Aussprechen des Wortes "heilig" in die Luft zu hüpfen, wobei angeblich ein Schwebezustand erreicht wird, der sich vom üblichen Hüpfen unterscheidet. Dieser Unterschied könnte von den Christen belächelt und zum Gegenstand der Redensart geworden sein.
May be! Mir gefällt die Redewendung.
Ich möchte zeigen, dass die Abformungen nur fast identisch sind. Sie verändern sich und lassen sich verändern.
Franziska Lengers Tel. 8901
Das passt doch super! Das Plakat und die Info über das Graphic Novel Projekt über ein jüdisches Mädchen, das in Laer gelebt hat, ist im Kunstgewächshaus angekommen. Zwischen die vielen Laerer Gesichter passt es .
Erinnerungskultur Laer Holthausen e. V.
Resi Schöneberg
Resi war ein jüdisches Mädchen, das in Laer gelebt hat. Sie musste vor den Nationalsozialisten nach Holland fliehen. Sie wurde duch Schmuggler über die Grenze nach Losser gebracht. Später fand ihr Vater eine Pflegefamilie in Amsterdam.
Als auch Holland für Juden zu gefährlich wurde, war Resi eins von 73 Kinden, denen die Flucht auf dem Frachter SSBodegraven nach England gelang.
Der Kindertransport war ein britisches Projekt zur Rettung von fast 10.000 überwiegend jüdischen Kindern aus den von den Nazis besetzten Gebieten. Resi lebte in Manchester in einem Kinderheim: Später hat sie in England geheiratet und zwei Kinder bekommen.
1962 zog Resi nach ihrer Scheidung mit den Kindern nach Israel. Sie lebte in einem Kibbuz, heiratete wieder und bekam noch zwei Kinder.
1992 verstarb Resi in Moshav Shaar Hefer in Israel. Mit ihrem Sohn haben wir Kontakt. Er hat uns die Erlaubnis zu einem Graphic Novel über den bewegenden Lebensweg seiner Mutter gegeben.
Das Projekt beschreibt ihren Lebensweg als kleines Mädchen während der NAZI Zeit, sowie Flucht und Leben in England und Israel.
Klasse war’s!!!!
Soo viele Menschen ganz unterschiedlicher Nationalitäten haben zusammen gefeiert, erste Kontakte geknüpft und ganz viel voneinander gelernt. Alles ist möglich!!! Wir müssen es nur tun.
Vielen Dank an alle, die ich mit einem Schnappschuss einfangen durfte. Das Kunstgewächshaus ist viel zu klein, um alle aufzunehmen.
Aber die Fotos geben einen super Eindruck vom Fest der Begegnung in 2025.
Das nächste Internationale Fest der Begegnung steht vor der Tür.
Packen wir’s an.
Franziska Lengers
Tel. 8901
Von Wandel & Wertschätzung Holzskulpturen, gefertigt aus Abfallstücken aus dem Garten, erzählen eine besondere Geschichte von Wandel und Wertschätzung.
Was einst als Schnittgut, abgestorbener Ast oder verwittertes Wurzelstück bei Seite gelegt wurde, erhält durch die künstlerische Bearbeitung eine neue Bedeutung.
Jedes Stück Holz trägt Spuren vom Wind, Wetter und Wachstum in sich. So entstehen Figuren, abstrakte Formen oder symbolische Objekte, die eine enge Verbindung zur Natur widerspiegeln. Auf diese Weise werden vergessene Holzreste zu stillen Zeugen eines respektvollen Umgangs mit Ressourcen – und zu Kunst- werken, die den Kreislauf von Vergehen und Neubeginn sichtbar machen.
Auf langen Reisen mit dem Rad entstand die Idee zu diesem Projekt.
Zu meiner Person:
Diese Arbeiten habe ich bis zum Renteneintritt beibehalten
Herbert Pistier
0157 34 84 19 12
Ein etwas kryptischer Titel für die November-/Dezember-Ausstellung im Kunstgewächshaus.
15 nagelneue (welch interessantes Wort!) weiße Shirts dienen als Rahmen für Ketten. Ketten kann Frau oder Mann nie genug haben, finde ich.
Also habe ich mich an die Arbeit gemacht, viele neue Ketten zu gestalten. Sie bestehen aus Materialien, die ich irgendwo im Vorübergehen finde und mitnehme. Das Material wartet auf neue Einsätze und Verbindungen – hier zeigt es sich zum ersten Mal in einer neuen Konstellation.
Irgendwo habe ich gelesen: Künstlerische Freiheit ist, einen Ort zu betreten, der vorher nicht existierte.
Tatsächlich geht es mir mit dem Kunstgewächshaus so.
Ich habe diesen Ort betreten, ohne zu wissen, was passiert – ohne zu zögern, mit viel Enthusiasmus und enormem Spaß.
Es geht immer weiter: So viel Neues ist für mich entstanden – wie auch diese 15 aufgehängten Arbeiten.
Diese Ausstellung zeige ich in Erinnerung an meine Schwester Eva (viele Laerer kannten sie), die Schmuck liebte und gar nicht genug davon bekommen konnte.
Franziska lenkt unseren Blick auf kleine Sachen, wie auch Kleinigkeiten unser Leben mitgestalten. Danke für die tolle Idee. Ich wünsche, dass viele Kreative den Mut haben, uns hier an ihrem Talent teilhaben zu lassen.
Alte FreundschaftSchon als ich 1978 in Coina Peru Franziska kennengelernt hatte, wusste ich dass es sich um eine spezielle kreative Person handelt. Wünsche viel Erfolg bei der Ausstellung. Thomas Bauder Suhr Schweiz
Tolle Bereicherung für LaerIch finde das Kunstgewächshaus Münsterland eine tolle Bereicherung für Laer und alle, die von außerhalb in unser schönes Dörfchen kommen. Der Platz am Rathausteich mit der Mühle wird damit auch nochmal mehr aufgewertet. Ich freue mich schon auf die nächsten Ausstellungen.
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