Die Arbeiten in dieser Ausstellung sind schon etwas speziell. In der Regel wird der Entstehungsweg nicht gezeigt, sondern nur das fertige Produkt.
Ein Stein in mehreren Varianten, gemaltes Bild - glasierter Ton, Ölkannchen Metall - Ölkännchen Ton Bronzekopf - Gipskopf, Plastikpuppen - Gipspuppen, Marzipanschweinchen - Tonschweinchen.
Bei anderen Exponaten geht es um Abformungen, die immer wieder zu spannenden Ergebnissen führen. Die Model, die für die Abformen gefertigt wurden, zeigen die unterschiedlichen Arbeitsschritte.
Gleichwohl die Frage:
Was bedeutet der Titel dieser Ausstellung?
Umgangssprachlich bedeutet er: Hüpfen/hupfen und springen stellen im wesentlichen dasselbe dar, so dass die Redensart sich von allein erklärt. Eine weiter gehende Deutung bezieht sich auf den jüdischen Ritus, beim Aussprechen des Wortes "heilig" in die Luft zu hüpfen, wobei angeblich ein Schwebezustand erreicht wird, der sich vom üblichen Hüpfen unterscheidet. Dieser Unterschied könnte von den Christen belächelt und zum Gegenstand der Redensart geworden sein.
May be! Mir gefällt die Redewendung.
Ich möchte zeigen, dass die Abformungen nur fast identisch sind. Sie verändern sich und lassen sich verändern.
Franziska Lengers Tel. 8901
Das passt doch super! Das Plakat und die Info über das Graphic Novel Projekt über ein jüdisches Mädchen, das in Laer gelebt hat, ist im Kunstgewächshaus angekommen. Zwischen die vielen Laerer Gesichter passt es .
Erinnerungskultur Laer Holthausen e. V.
Resi Schöneberg
Resi war ein jüdisches Mädchen, das in Laer gelebt hat. Sie musste vor den Nationalsozialisten nach Holland fliehen. Sie wurde duch Schmuggler über die Grenze nach Losser gebracht. Später fand ihr Vater eine Pflegefamilie in Amsterdam.
Als auch Holland für Juden zu gefährlich wurde, war Resi eins von 73 Kinden, denen die Flucht auf dem Frachter SSBodegraven nach England gelang.
Der Kindertransport war ein britisches Projekt zur Rettung von fast 10.000 überwiegend jüdischen Kindern aus den von den Nazis besetzten Gebieten. Resi lebte in Manchester in einem Kinderheim: Später hat sie in England geheiratet und zwei Kinder bekommen.
1962 zog Resi nach ihrer Scheidung mit den Kindern nach Israel. Sie lebte in einem Kibbuz, heiratete wieder und bekam noch zwei Kinder.
1992 verstarb Resi in Moshav Shaar Hefer in Israel. Mit ihrem Sohn haben wir Kontakt. Er hat uns die Erlaubnis zu einem Graphic Novel über den bewegenden Lebensweg seiner Mutter gegeben.
Das Projekt beschreibt ihren Lebensweg als kleines Mädchen während der NAZI Zeit, sowie Flucht und Leben in England und Israel.
Klasse war’s!!!!
Soo viele Menschen ganz unterschiedlicher Nationalitäten haben zusammen gefeiert, erste Kontakte geknüpft und ganz viel voneinander gelernt. Alles ist möglich!!! Wir müssen es nur tun.
Vielen Dank an alle, die ich mit einem Schnappschuss einfangen durfte. Das Kunstgewächshaus ist viel zu klein, um alle aufzunehmen.
Aber die Fotos geben einen super Eindruck vom Fest der Begegnung in 2025.
Das nächste Internationale Fest der Begegnung steht vor der Tür.
Packen wir’s an.
Franziska Lengers
Tel. 8901
Von Wandel & Wertschätzung Holzskulpturen, gefertigt aus Abfallstücken aus dem Garten, erzählen eine besondere Geschichte von Wandel und Wertschätzung.
Was einst als Schnittgut, abgestorbener Ast oder verwittertes Wurzelstück bei Seite gelegt wurde, erhält durch die künstlerische Bearbeitung eine neue Bedeutung.
Jedes Stück Holz trägt Spuren vom Wind, Wetter und Wachstum in sich. So entstehen Figuren, abstrakte Formen oder symbolische Objekte, die eine enge Verbindung zur Natur widerspiegeln. Auf diese Weise werden vergessene Holzreste zu stillen Zeugen eines respektvollen Umgangs mit Ressourcen – und zu Kunst- werken, die den Kreislauf von Vergehen und Neubeginn sichtbar machen.
Auf langen Reisen mit dem Rad entstand die Idee zu diesem Projekt.
Zu meiner Person:
Diese Arbeiten habe ich bis zum Renteneintritt beibehalten
Herbert Pistier
0157 34 84 19 12
Ein etwas kryptischer Titel für die November-/Dezember-Ausstellung im Kunstgewächshaus.
15 nagelneue (welch interessantes Wort!) weiße Shirts dienen als Rahmen für Ketten. Ketten kann Frau oder Mann nie genug haben, finde ich.
Also habe ich mich an die Arbeit gemacht, viele neue Ketten zu gestalten. Sie bestehen aus Materialien, die ich irgendwo im Vorübergehen finde und mitnehme. Das Material wartet auf neue Einsätze und Verbindungen – hier zeigt es sich zum ersten Mal in einer neuen Konstellation.
Irgendwo habe ich gelesen: Künstlerische Freiheit ist, einen Ort zu betreten, der vorher nicht existierte.
Tatsächlich geht es mir mit dem Kunstgewächshaus so.
Ich habe diesen Ort betreten, ohne zu wissen, was passiert – ohne zu zögern, mit viel Enthusiasmus und enormem Spaß.
Es geht immer weiter: So viel Neues ist für mich entstanden – wie auch diese 15 aufgehängten Arbeiten.
Diese Ausstellung zeige ich in Erinnerung an meine Schwester Eva (viele Laerer kannten sie), die Schmuck liebte und gar nicht genug davon bekommen konnte.
15 Laerer Doppel im Kunstgewächshaus – und noch mehr auf der Internetseite.
Die Grundidee ist, die Gegenüberstellung der Laerer Arbeitgeber im Wandel der Zeit im Kunstgewächshaus zupräsentieren. Sieunterstreichtdie Bedeutung lokaler Arbeitgeber für das Leben in Laer.
Die Fotoarbeiten zeigen den Wandel der Laerer Arbeitgeber und wie diese das Ortsbild prägten und bis heute prägen. Der Leitsatz „Nichts ist wie früher, aber alles ist noch da“ verdeutlicht, dass auch der Wandel Beständigkeit aufweist.
Der Satz „Nichts ist wie früher, aber alles ist noch da“ ist ein vieldeutiger Ausdruck, der sich auf Veränderung und Wandel im Leben bezieht. Er macht deutlich, dass sich vieles im Laufe der Zeit verändert hat, die grundlegenden Elemente oder Beziehungen aber weiterhin bestehen.

Die Aussage hat zudem eine melancholische Note, die Nostalgie für die Vergangenheit mit der Realität der Gegenwart verbindet. Laerer Unternehmen haben sich an die veränderten Gegebenheiten angepasst und zeigen, wie sie mit der Realität umgehen. Der ehemals größte Arbeitgeber Laers existiert zum Beispiel nicht mehr, Neues ist entstanden.
Das Ortsbild wird nach wie vor durch die Vielfalt der kleinen Unternehmen geprägt. Es ist zu hoffen, dass sie auch in Zukunft ein lebendiges Laer präsentieren.

Für die Ausstellung im Kunstgewächshaus konnten nur einige Fotoarbeiten aus dem Fundus von Matthias Fraune ausgewählt werden, da die Kapazität des Gewächshauses nicht alle sehenswerten Laerer Doppel zuließ.
Mein Dank gilt insbesondere der Laerer Firma Vomo, deren Förderung die Ausstellung ermöglichte.
Franziska Lengers, Tel. 8901










Franziska lenkt unseren Blick auf kleine Sachen, wie auch Kleinigkeiten unser Leben mitgestalten. Danke für die tolle Idee. Ich wünsche, dass viele Kreative den Mut haben, uns hier an ihrem Talent teilhaben zu lassen.
Alte FreundschaftSchon als ich 1978 in Coina Peru Franziska kennengelernt hatte, wusste ich dass es sich um eine spezielle kreative Person handelt. Wünsche viel Erfolg bei der Ausstellung. Thomas Bauder Suhr Schweiz
Tolle Bereicherung für LaerIch finde das Kunstgewächshaus Münsterland eine tolle Bereicherung für Laer und alle, die von außerhalb in unser schönes Dörfchen kommen. Der Platz am Rathausteich mit der Mühle wird damit auch nochmal mehr aufgewertet. Ich freue mich schon auf die nächsten Ausstellungen.
Wir freuen uns auch über Ihre kleine Nachricht an uns!